Ortsverband mit Ortsverstand Bürgermeisterwahl und liberales Votum Anders als zu Beginn der Wahlperiode, hat sich die FDP-Fraktion
diesmal für den Bürgermeister-Kandidaten der CDU entschieden.
Dies sei allerdings, wie der Fraktionsvorsitzende Dr. Günter Mohrmann
betont, kein Koalitionssignal für die Kommunalwahl im Mai 2008.
„Die FDP wird immer danach streben, einen klaren, für die
Wählerinnen und Wähler verlässlichen Weg liberaler Eigenständigkeit
zu gehen. Dafür wollen wir gewählt werden“, so Mohrmann. Ämterzusammenlegung - Chancen für Hasloh ! Jeder, der auf der Einwohnerversammlung dabei war, als
es um Mindestens 105 Grundschüler(innen) im Schuljahr 2013/14 Bereits in unserer letzten Lib-Info konnten wir mitteilen,
dass die Grundschule in Hasloh langfristig standortsicher ist. Zu einer
Schulschließung kommt es erst, wenn eine Schule von weniger als
80 Schülern besucht wird. Folgt man neuen Prognosen des Amtes Pinnau,
dann ergeben sich für die Peter-Lunding-Schule für die folgenden
Einschulungsjahre die nachstehend genannten Erstklässler-Zahlen:
2008 (32), 2009 (32), 2010 (20), 2011(36), 2012 (28), 2013 (21). Addiert
man die letzten vier Jahre, kann die Grundschule im Schuljahr 2013/14
mit 105 Kindern rechnen. Somit sinkt die Schülerzahl im Vergleich
zu heute bereits um ein Drittel.
Es wird oft als Zeichen eines tief gehenden Streites gewertet, wenn die Mitglieder einer Fraktion zu einem Antrag unterschiedlich abstimmen. Wer allerdings so argumentiert, der verkennt die Nützlichkeit einer lebendigen Streitkultur in der Demokratie, die verhindert, dass es zu politischen Gleichschaltungsprozessen kommt. Dies ist in autoritären Staaten an der Tagesordnung und das Gegenteil eines demokratischen Willensbildungsprozesses, der auf offener und von gegenseitiger Achtung getragener Argumentation beruht. Dies bedeutet aber zugleich, dass es selbst unter dem Dach einer Fraktion bei deren Mitgliedern zu unterschiedlichen Bewertungen einer politischen Entscheidung kommen kann. So war es bei den beiden Liberalen im Hasloher Gemeinderat, dem bau- und finanzpolitischen Sprecher der Fraktion Gerd Grühser einerseits sowie dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Günter Mohrmann andererseits. Während Grühser seit langem leidenschaftlich gegen die Ansiedlung des Netto-Marktes stritt, sprach sich Mohrmann dafür aus. Grühser sieht im Falle von zwei konkurrierenden Märkten keine Überlebenschance für den kleineren Wettbewerber (Edeka-Egge), der angesichts der 5000 Artikel, die er vorhält, nicht so günstig anbieten kann wie der Discounter (Netto) mit nur 1000 Artikeln. Die Hasloher müssten, so Grühser weiter, im Falle der Geschäftsaufgabe von „Egge“ lange Wege fahren, um die Artikel zu kaufen, die ihnen nur der Vollsortimenter bietet. Außerdem waren für ihn die 480 gegen die Netto-Ansiedlung von den Haslohern gesammelten Unterschriften ein klares Votum, dem er sich als Politiker nicht verweigern wollte. Mohrmann hingegen glaubt den Untersuchungen, dass Groß
und Klein parallel bestehen können. Allerdings muss sich das kleinere
Geschäft noch mehr auf seine Stärken konzentrieren, die ein
Discounter niemals erreichen kann (Fleischabteilung, hausgemachte Gerichte,
Hausanlieferungen, Getränkeservice etc.). Für Netto sprächen
u. a., dass ein solcher Markt für Jahrzehnte geplant sei und somit
Versorgung auf lange Zeit garantiere. Er sei attraktiv für durchfahrende
Käufer und bringe so weitere Arbeitsplätze nach Hasloh. Zudem
erspare Netto mit seinem mit Aldi, Rewe etc. preislich vergleichbar
günstigen Angebot für viele Discounterartikel den Haslohern
Fahrten nach Quickborn bzw. Bönningstedt. Denn diese würden
sie auch weiterhin nicht im kleinen Markt, sondern im preisgünstigsten
kaufen. Gemeinde Hasloh kein Inflationstreiber ! Erfreuliche Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger Haslohs: Im Finanzausschuss wurde in den Beratungen für den Haushalt 2008 der Gemeindevertretung empfohlen, die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer nicht zu erhöhen. Alle Mitglieder des Ausschusses stimmten dem zu. Dazu der FDP-Fraktions-vorsitzende Dr. Günter Mohrmann: „Dies ist ein wichtiges Signal an die Einwohner und Einwohnerinnen, denn man sollte eine wirtschaftliche Aufschwungphase nicht sofort wieder dadurch aushöhlen, dass sich bei sichtbar steigenden Preisen in nahezu allen Bereichen auch sofort wieder die öffentlichen Kassen daran beteiligen. Vielmehr muss mit Augenmaß bei den „Signalsteuern“ gehandelt werden.“ Arbeitskreis „Marketing“ kompetent besetzt Auf Antrag der FDP-Fraktion hat die Gemeinde Hasloh
den Arbeitskreis „Hasloh-Marketing“ eingesetzt. Es ist die
Aufgabe des Arbeitskreises, ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit
Haslohs zu entwickeln, mit dem regional wie auch überregional wirksamer
als bisher für die Ansiedlung von zukunftsträchtigen Unternehmen
und für den Zuzug neuer Bürger und Bürgerinnen geworben
werden soll. Hallenneubau für Bauhof ist Geldverschwendung! Noch steht der Bau einer geplanten Halle für den Bauhof, die den maroden Schuppen an der Ladestraße (gegenüber AKN-Bahnhof) ersetzen soll, als Posten des Vermögenshaushaltes im Haushaltsentwurf 2008. Gerd Grühser, baupolitischer Sprecher der Liberalen, hält den Hallenbau, der € 55.000 kosten soll, für reine Geldverschwendung. Dem ist die gesamte FDP-Fraktion gefolgt. Deshalb haben die Hasloher Freidemokraten für die erste Sitzung der Gemeindevertretung in 2008 einen Antrag eingebracht, das Bauvorhaben zu den Akten zu legen. Angesichts der Tatsache, dass in unserer Gemeinde auf Resthöfen für den Bauhof geeignete Hallen zur Verfügung stehen, die sich kostengünstig anmieten und erhalten lassen, wäre ein Neubau, so Gerd Grühser, ein „Schildbürgerstreich“ ! Ortsbild verändert sich Am 5. Oktober 2007, dem Tag des Beginns der Erschließung des Baugebietes „Lohekoppel, hatte das beratende Ingenieurbüro Hölbling Bürgermeister Brummund und die drei Vorsitzenden der Gemeinderats-Fraktionen Jendretzky (CDU), Hofmann (SPD), Dr. Mohrmann (FDP) eingeladen, um über den neusten Stand der geplanten Bebauung zu unterrichten. Die Politiker wurden darüber informiert, dass das Bauvorhaben etwa Ende 2009 abgeschlossen sein wird. Noch in diesem Jahr wird mit Kanalisationsarbeiten,
mit Lärmschutzmaßnahmen parallel zur AKN-Strecke und am Garstedter
Weg begonnen. Für das Frühjahr ist der Bau des Regenwasserrückhaltebeckens
geplant. Zeitgleich ist mit der Errichtung erster Bauten zu rechnen.
Am Ende des Bauvorhabens werden auf der ehemaligen Weide der Familie
Johannes 31 Einzel- bzw. Doppelhäusern entstanden sein. Abgeschlossen
werden die Arbeiten mit einer Veränderung der Verkehrsführung
auf Höhe der Einfahrt zur Bahnhofstraße. Dort entsteht eine
Verkehrsinsel mit Zebrastreifen-Übergang.
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| V.i.S.d.P. Karl-Heinz Handke, Dorfstr. 7, 25474 Hasloh |